FAQ / TOQ

Die offensichtlichen Fragen

Einige Fragen zum In.klu.bator liegen auf der Hand. Diese versuchen wir schon mal zu beantworten. Für weitere Fragen steht Ihnen ein Kontaktformular am Ende der Seite zur Verfügung. Häufig gestellte Fragen werden dann hier mit aufgelistet.

Was ist der In.klu.bator?

Der In.klu.bator ist ein Brutkasten oder Durchlauferhitzer für Unternehmungen (Projekte, Kampagnen, Unternehmensgründungen) von und/oder für Menschen außerhalb der Mehrheitsgesellschaft. Er hilft Betroffenen, ihre unmittelbar erlebten Probleme selbst zu lösen indem Ressourcen, Wissen und Kontakte aus einem Unterstützernetzwerk bereitgestellt/zugeführt werden.

Der In.klu.bator richtet sich vornehmlich an: Menschen mit Handicap, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen oberhalb des Erwerbsalters und Menschen aus sozial schwachem Umfeld. Im Idealfall gibt es keine Unterscheidung sondern eine Durchmischung, die gegenseitiges Helfen, Betreuen und voneinander Lernen fördert (der pensionierte Handwerksmeister nimmt sich des jugendlichen Schulverweigerers an, um gemeinsam mit zwei Migranten eine mobile Rampe zu konstruieren, die nach den Vorstellungen eines Rollstuhlfahrers designt wurde). Dies kann jedoch nicht bestimmt sondern muss entwickelt werden.

Der In.klu.bator ist eine Infrastruktur, ein reeller und virtueller Möglichkeitsraum, ein Netzwerk und die Überzeugung, dass jeder Mensch wertvoll ist. Das Leitmotiv für Inklusion (Nichts über uns, ohne uns!) ist nicht heheres Ziel sondern grundlegende Bedingung für ihr Gelingen.

Wie funktioniert der In.klu.bator?

Wir beginnen mit regelmäßigen „Stammtischen“ – offene Treffen um sich kennenzulernen, auszutauschen, erste Kontakte zu knüpfen und den In.klu.bator zu formen. Dabei sollen vor allem die Menschen erreicht werden, die bereits konkrete Ideen haben, diese umsetzen wollen oder schon in der Umsetzung sind.

Je nach Bedarf werden erste Aufgaben wahrgenommen, wie die Reflexion und Beratung von Ideen/Ansätzen/Vorhaben oder die Suche nach (benötigten/fehlenden) Ressourcen, Kontakten, Wissensträgern. Ist eine „ausreichende“ Anzahl an Startern und Ideen vorhanden, führen wir einen Open Space durch, bei dem sich Teams hinter Ideen versammeln können und der In.klu.bator weiter an Aufmerksamkeit gewinnt. Im Rahmen der Möglichkeiten werden diese Teams weiter unterstützt. Dabei können und sollen einzelprojektbezogene Förderungs- und Finanzierungsmöglichkeiten genauso genutzt werden wie Kooperationsmöglichkeiten und Synergieeffekte mit bestehenden und zu akquirierenden Akteuren des Netzwerkes.

Auf Grund der unklaren finanziellen Situation für den In.klu.bator an sich und der nicht vorhersagbaren Dynamik, die entstehen oder nicht entstehen kann, ist eine weitere konkrete Vorausplanung nicht möglich. Idealerweise können die Teammitglieder unternehmerisch geschult und individuell gecoacht werden. Eine größere Veranstaltung mit kulturellem Rahmenprogramm, honorigen Rednern und vielleicht sogar einem Preisgeld für die vielversprechensten Unternehmungen würde für weiteren Auftrieb sorgen. Aber würde ist nicht wird und darum konzentrieren wir uns zunächst darauf, bestehende Energien zu nutzen und den In.klu.bator organisch zu entwickeln.

Was braucht der In.klu.bator?

Als „Infrastruktur“ braucht der In.klu.bator selbst eine starke Infrastruktur. Angefangen bei der Visualisierung und Verbreitung der Idee, über die Kartographierung des Netzwerkes und die Erfassung von Ideenträgern, Startern und Interessierten, über Zugang zu „Hardware“, die für die Realiesierung von Ideen notwendig ist, bis hin zu Methoden, um Talente, Fähigkeiten und Interessen offen zu legen. Und natürlich braucht es Übersetzer, Begleiter, Motivatoren, Coaches, Fachleute und Promotoren, um all die (potentiell) anfallenden Aufgaben zu erledigen. Und natürlich Geld – möglichst in rauen Mengen 🙂

Was es bereits gibt, sind eine Website mit funktionierendem Newsletter-Tool, einen Maßnahmenplan für die Verwendung eines Jahresbudget von 50 TSD Euro, eine Vielzahl an Unterstützern und potentiellen Kooperationspartnern, Ansprechpartnern und Multiplikatoren.

All das bleibt jedoch graue Theorie, wenn es nicht zum Laufen gebracht wird. Daher braucht es Feedback, Ideen, Kritik und Unterstützung jeglicher Art. Redet darüber, sprecht Menschen an, bringt eigene Ideen ein. Die Möglichkeiten sind nahezu so, wie die Welt sein sollte: grenzenlos. Möbel für Geringverdiener oder Flüchtlingsunterkünfte, ein Label für von Migranten gefertigte Kleidung, eine App zum spielerischen Lernen von Gebärdensprache oder zum Lormen, eine mobile Rampe zur Überwindung kleinerer Zugangsbarrieren, ein Icon-Wörterbuch zur sprachunabhängigen Kommunikation, ein Netzwerk zur Förderung leichter Sprache, …

Es gibt bereits das Projekt „Ankommer“ des Social Impact Hub in Kooperation mit der KfW. Der In.klu.bator soll ähnliches leisten, jedoch mit Erweiterung der „Zielgruppen“.

Wie soll sich der In.klu.bator tragen?

Für die strukturelle Finanzierung ist der In.klu.bator auf öffentliche, institutionelle und private Drittmittel angewiesen. Perspektivisch können erfolgreiche Projekte einen Beitrag leisten und eigene Services angeboten werden. Bis dahin sind öffentliche Förderprogramme, Stiftungsgelder, Sponsorings und Spenden mögliche Finanzierungsquellen. In der Startphase ist der In.klu.bator verstärkt auf freiwilliges Engagement sowie Sach- und Zeitspenden angewiesen, um ersten Projekten/Startern weiterzuhelfen oder beispielsweise Räume oder Equipment bereit zu stellen. Es wird insbesondere in der Anlaufphase darauf ankommen, erste Erfolgsgeschichten zu generieren, um mit diesem Referenzen den Zugang zu Finanzquellen zu erleichtern.

Wie hilft mir der In.klu.bator bei meiner Idee/meinem Projekt?

Der In.klu.bator ist Netzwerk, Infrastruktur und Lernort. Er vermittelt Zugang zu den wesentlichen Komponenten, die Starter, Gründer und Weltveränderer benötigen: Ressourcen, Wissen & Fähigkeiten und Kontakte – je nachdem, was Dir oder Deinem Team fehlt.

Wir reflektieren Deine Ideen und begleiten Dich auf dem Weg zur Umsetzung. Über unsere kompetenten Partner und das stetig wachsende Netzwerk vermitteln wir Dir/Euch den Zugang zu den noch fehlenden Aspekten: Räume, Equipment, Materialien, fachliches, organisatorisches oder administratives Expertenwissen, Kontakte zu Lieferanten, Branchenkennern, potentiellen Partnern, Vertriebsexperten u.v.m.

Der In.klu.bator ist noch im Aufbau, daher ist es am Besten, Du/Ihr nehmt direkt per Email Kontakt auf info@inklubator.de
oder kommt zu einem unserer Stammtische (Orte & Termine folgen).

 

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